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WerbungQuelle: Kartenmacherei Beitragsbild: Jessica Rockowitz on Unsplash
Start Bride to be So heiratet Deutschland: Die Hochzeitsstudie 2020 und die Auswirkungen des Corona-Virus

So heiratet Deutschland: Die Hochzeitsstudie 2020 und die Auswirkungen des Corona-Virus

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So heiratet Deutschland: Die Hochzeitsstudie 2020 und die Auswirkungen des Corona-Virus
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Nun gibt es hier mal ein paar Daten, Fakten und Zahlen, die ich gerade für 2020 sehr interessant finde. Die Pandemie, die Corona-Krise wirft doch so manche Hochzeitspläne durcheinander. Was nun? Trotzdem heiraten oder lieber verschieben? Was ist überhaupt erlaubt und darf denn überhaupt noch gefeiert werden? Dennoch lassen sich viele Paare nicht davon abbringen das Fest der Liebe noch dieses Jahr zu feiern. Der Onlineshop für Hochzeitspapeterie Kartenmacherei hat die Deutschlands größte Hochzeitsstudie veröffentlich und über 1.400 Personen zu ihrer Hochzeit befragt. Dabei geben sie Einblicke und die neusten Hochzeitstrends, die absoluten Hochzeits-No-Goes, wie sich Paare heute kennenlernen, Dienstleister oder DIY? und vieles mehr.

Corona-Virus: Auswirkungen und Informationen für Hochzeitspaare

Corona-Virus

Jedes zweite Paar ist unsicher, ob Hochzeit stattfinden kann

Das Corona-Virus sorgt bei vielen Paaren für Verunsicherung, ob ihre Hochzeit stattfinden kann. In einer Sonderumfrage im März mit 130 Brautpaaren, die 2020 heiraten wollen, hat die kartenmacherei die Stimmungslage abgefragt – mit folgenden Ergebnissen:

  • 9 % der Paare haben die Hochzeit abgesagt oder verschoben
  • 48 % der Paare sind sicher, dass die Hochzeit ggf. mit Anpassungen stattfinden kann
  • 46 % der Paare wägen ihre Optionen noch ab
  • 42 % der Paare schätzen das Ansteckungsrisiko auf ihrer Hochzeit als nicht gravierend ein
  • 17 % der Dienstleister haben Brautpaaren abgesagt
  • 13 % der Locations haben Brautpaaren abgesagt
  • 16 % der Gäste haben Brautpaaren abgesagt

Für alle Hochzeitspaare hat die kartenmacherei in einem Ratgeber zu Hochzeiten und dem Corona-Virus alle wichtigen Informationen zusammengestellt. Der Ratgeber wird regelmäßig aktualisiert und enthält viele Hilfestellungen und Antworten auf die Fragen betroffener Brautpaare. Für alle Paare, die sich entschlossen haben, ihre Hochzeit zu verschieben, hat die kartenmacherei spezielle „Save-the-later-date“ Karten entworfen – so wird aus Enttäuschung verlängerte Vorfreude für alle Beteiligten.

Wie haben sich die Paare kennengelernt?

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Internet und Dating-Apps sorgen für die große Liebe

Die meisten Ehepaare lernen sich über Freunde kennen. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) der Befragten findet über den Freundeskreis zueinander. Platz zwei belegen das Internet und Dating-Apps. Ganze 23 Prozent der Ehepaare finden auf diese Weise zueinander. Beim Feiern in einer Diskothek oder Bar fanden 14 Prozent der Paare zueinander und rund 11 Prozent verliebten sich am Arbeitsplatz. Auch beim Ausüben eines gemeinsamen Hobbys oder im Verein sprühen die Funken – jeder zehnte findet hier sein großes Glück.

Besonders früh wussten acht Prozent der Befragten, wer der oder die Richtige ist: Sie lernten sich bereits in der Schule kennen. Seit dem Sandkasten kennen sich nur zwei Prozent der Befragten und nur wenige Paare lernen sich über die Familie oder im Urlaub kennen (drei und ein Prozent).

Je nach Altersgruppe lassen sich deutliche Unterschiede feststellen, wie Paare zueinander finden. Zwar sind Freunde in fast allen Altersgruppen der meistgenannte Faktor, dennoch nimmt deren Wichtigkeit bei der Partnerfindung mit zunehmendem Alter ab. So lernen sich 28 Prozent der unter 25-jährigen über Freunde kennen, wohingegen es bei den über 40-jährigen nur noch 19 Prozent sind.

Stattdessen finden gerade ältere Paare über das Internet oder Dating-Apps zueinander. So treffen von den über 30-jährigen durchschnittlich 25 Prozent online oder per App den Partner fürs Leben, bei den unter 30-jährigen sind es mit durchschnittlich 21 Prozent deutlich weniger. Befragte über 40 Jahren lernen sich sogar zu 28 Prozent online oder über eine Dating-App kennen, was dem höchsten Prozentwert aller Altersgruppen entspricht.

Heiratsgründe

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

95 Prozent der Paare heiraten aus Liebe

All you need is love – so sehen es auch die Deutschen, wenn es ums Heiraten geht. 93 Prozent der Befragten geben an, dass die Ehe als Symbol für Liebe und Zusammengehörigkeit ein wichtiger bis sehr wichtiger Grund für die Hochzeit ist. Für fast zwei Drittel (65 Prozent) ist die Hochzeit zudem ein wichtiger Schritt in Sachen Familienplanung. Für 63 Prozent hat die Hochzeit zudem einen hohen traditionellen Wert.

Doch auch rationale Motive haben Einfluss auf die Entscheidung den Bund der Ehe einzugehen. So sind rechtliche Vertretungsvollmachten für 57 Prozent ein wichtiger Heiratsgrund. Steuerliche Vorteile sind für 20 Prozent der Befragten ein wichtiger, für vier Prozent sogar ein sehr wichtiger Grund zu heiraten.

Religiöse Hintergründe spielen für fast drei Viertel (73 Prozent) der Befragten nur eine untergeordnete Rolle, für über die Hälfte (53 Prozent) der Befragten sogar gar keine.

Familienplanung

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Über die Hälfte der Paare hat zum Zeitpunkt der Hochzeit noch keine Kinder

Die Ehe ist für viele Paare ein wichtiger Schritt in der Familienplanung. So geben 43 Prozent der Befragten an, zum Zeitpunkt der Umfrage noch keine Kinder zu haben, dies aber zu planen. Weitere 26 Prozent haben erst nach der Hochzeit Kinder bekommen, 10 Prozent haben schwanger geheiratet.

Gemeinsame Kinder noch vor dem Ehebund hatten 13 Prozent der Paare, sieben Prozent hatten bereits Kinder von früheren Partnern. Nur fünf Prozent der Befragten gaben an, keinen Kinderwunsch zu haben.

Trauung

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Freie Trauungen sind gefragt

Zwar ist eine kirchliche Hochzeit mittlerweile auch ohne standesamtliche Trauung möglich, tatsächlich rechtskräftig ist jedoch nur der standesamtliche Ehebund. Dementsprechend entscheiden sich 97 Prozent der Befragten für eine standesamtliche Eheschließung. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der kirchlichen Trauungen leicht angestiegen, von 37 Prozent auf 42 Prozent für 2020.

Der Trend einer (zusätzlichen) Trauung durch einen freien Redner setzt sich auch 2020 fort. Mittlerweile entscheidet sich jeder zehnte der Befragten für diese sehr persönliche und intime Art der Vermählung – im Vorjahr waren es neun Prozent.

Geschenke

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Geld ist das beliebteste Geschenk zur Hochzeit

Deutsche Brautpaare haben keine Scheu, Geschenkewünsche offen an ihre Gäste zu kommunizieren. Gefragtester Geschenkewunsch ist dabei Geld. So bitten fast zwei Drittel der Befragten ihre Gäste um Geldgeschenke. Weitere sechs Prozent haben zudem eine Geschenkeliste. Zu Spenden für einen guten Zweck fordert ein Prozent der Brautpaare seine Gäste auf.

Ein Drittel der Brautpaare hat nach eigenen Angaben keine Wünsche an seine Gäste.

Dienstleister oder DIY?

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Freunde und Familie sind wichtige Unterstützung

Die Organisation einer Hochzeit umfasst viele Themenbereiche und kann schnell in Stress ausarten. Gut, wenn man Unterstützung von Freunden und Familie bekommt. So geben 23 Prozent der Studienteilnehmer an, Hilfe von der Familie bei der Hochzeitsplanung zu erhalten. 15 Prozent werden zudem von Freunden unterstützt. Einen professionellen Wedding Planner organisieren vier Prozent der Befragten für ihre Traumhochzeit.

Das Essen überlassen Hochzeitspaare zu 91 Prozent einem professionellen Caterer. Auch für die Blumen wird in 80 Prozent der Fälle ein Dienstleister beauftragt, elf Prozent der Brautpaare übernehmen dies aber auch, zumindest zum Teil, selbst. Für die perfekte Hochzeitsfrisur wenden sich 71 Prozent der Befragten an einen Profi, sieben Prozent legen selbst Hand an. Beim Make-Up hingegen sind Bräute selbstbewusst: Fast jede fünfte Frau schminkt sich für ihre Hochzeit selbst, 16 Prozent bekommen bei Puder, Mascara und Lidstrich Unterstützung von Freunden.

Um den schönsten Tag im Leben in genauso schönen Fotos festzuhalten, engagieren 65 Prozent der Befragten einen professionellen Hochzeitsfotografen. Die Hochzeitstorte lassen 62 Prozent von einem Konditor zaubern, 16 beziehungsweise 14 Prozent überlassen dies Freunden oder Familie.

Hochzeitsstil

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Der Vintage- und Boho-Trend setzt sich 2020 fort

Auch 2020 bevorzugen die meisten Paare (24 Prozent) eine klassisch-elegante Hochzeit. Auf dem zweiten Platz folgen mit 15 Prozent verspielte Vintage- oder Boho-Hochzeiten. Der Trend ist dabei besonders bei Paaren unter 30 beliebt, während Paare über 30 klassische Eleganz deutlich bevorzugen.

Weitere zwölf Prozent mögen es rustikal: Sie gestalten ihre Hochzeit nach dem Thema Landhaus. Immerhin 20 Prozent der Befragten geben an, ihre Hochzeit nach keinem besonderen Stil ausgerichtet zu haben.

Nachhaltigkeit

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Grüne Hochzeiten boomen: Zwei Drittel heiraten nachhaltig

Ist grün die neue Farbe der Liebe? Viele Paare achten bereits im Privat- und Beziehungsleben auf eine nachhaltige Lebensweise – da ist es nur konsequent, dies auch am Hochzeitstag zu tun. Fast zwei Drittel der Befragten (60 Prozent) haben bei ihrer Hochzeit – zumindest in Teilen – auf ein ökologisches Konzept Wert gelegt. Besonders beim Essen und der Dekoration wählten die Paare nachhaltige Alternativen: 32 Prozent tischten ihren Gästen regionale und saisonale Speisen auf oder achteten darauf, Lebensmittel in Bioqualität zu verwenden – bei den Getränken taten dies 16 Prozent der Paare. Zudem kamen bei 18 Prozent der Befragten vegetarische Speisen auf den Tisch. Bei der Dekoration wählten 32 Prozent nachhaltige Alternativen, die nach dem großen Fest nicht einfach im Keller oder Müll landen. Stattdessen griffen sie beispielsweise zu Naturmaterialen und gebrauchten Gegenständen, die mit wenig Aufwand recycelt werden können.

Das Hochzeitsoutfit nur einmal tragen? Das kam für viele der Befragten nicht in Frage. Fast jeder fünfte entschied sich für Kleidung, die auch nach dem großen Tag noch aufgetragen werden kann. Sechs Prozent kauften ihr Outfit secondhand, nur zwei Prozent achteten jedoch darauf, dass ihre Hochzeitskleidung aus ökologisch oder sozial verträglicher Produktion stammt.

Kosten

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

5.000 bis 10.000 Euro kostet eine Hochzeit durchschnittlich

Den schönsten Tag im Leben lassen sich Brautpaare einiges kosten: 24 Prozent der Befragten geben an, zwischen 5.000 bis 10.000 Euro für die Hochzeit ausgegeben zu haben. Weitere 22 Prozent investieren sogar 10.000 bis 15.000 Euro in ihre Hochzeit.

Immerhin 29 Prozent der Befragten kommen auch mit einem Budget unter 5.000 Euro zurecht. Richtig krachen lassen es ca. fünf Prozent der Paare: Sie geben über 20.000 Euro für ihren besonderen Tag aus.

Die Bereitschaft, viel für eine Hochzeit auszugeben, ist unterschiedlich je nach Altersgruppe. So zeichnet sich ab, dass mit steigendem Alter die Höhe des Budgets sinkt. Paare über 40 geben zu 41 Prozent nur 1.000 bis 5.000 Euro aus. Grund hierfür könnte sein, dass es sich bei den Hochzeiten bereits um die zweite Eheschließung handelt.

Dos & Don’ts

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Ein Gast in Weiß ist für viele absolut tabu

Weiß ist die Farbe der Braut. Dementsprechend ist für 47 Prozent der Befragten ein Gast in einem weißen Kleid ein absolutes Tabu. Ein weiteres Fünftel findet es zumindest schlimm, wenn ein Gast Weiß trägt. Doch nicht jede Braut möchte unbedingt die Einzige in Weiß sein. Ganze 14 Prozent der Befragten finden einen Hochzeitsgast in einem weißen Kleid durchaus akzeptabel, fünf Prozent finden es sogar vollkommen in Ordnung.

Zudem möchten Brautpaare an ihrem großen Tag im Mittelpunkt stehen. So geben 76 Prozent der Befragten an, dass sie es als schlimm bis absolut tabu empfinden, wenn sich Gäste in den Vordergrund spielen. Auch Langeweile ist nicht gern gesehen: 65 Prozent der Deutschen finden es nicht in Ordnung, wenn die Gäste nicht tanzen und 61 Prozent ärgern sich über Gäste, die sich draußen tummeln und dadurch die Feierlichkeiten verpassen. Weiterhin empfindet über die Hälfte der Befragten Reden, die Peinlichkeiten über die frisch Vermählten zum Thema haben, als schlimm bis absolut tabu.

Als weniger schlimm hingegen wird es empfunden, wenn Handyfotos gemacht und diese in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram veröffentlicht werden. Über die Hälfte der Befragten findet dies mittlerweile akzeptabel oder völlig in Ordnung. Auch mit Gästen ohne Geschenk oder zu spät kommenden Gästen kann gut jeder zweite Befragte leben, ebenso finden 33 Prozent der Deutschen übermäßigen Alkoholkonsum verzeihbar.

Der Vergleich der Geschlechter zeigt, dass Männer und Frauen ähnlich ticken beim Empfinden darüber, was auf einer Hochzeit tabu ist und was nicht. Dennoch zeigen sich einige kleine Unterschiede. Insbesondere auf einen Gast in Weiß reagieren die Damen allergisch: 78 Prozent der befragten Frauen empfinden dies als schlimm bis absolut tabu, bei den Männern sind es nur 71 Prozent. Ein deutlicher Unterschied besteht jedoch bei nicht tanzenden Gästen: 76 Prozent der Frauen finden dies schlimm bis absolut tabu, bei den Männern sind es nur 68 Prozent.

Besonders gestört fühlen sich beide Geschlechter von Gästen, die sich in den Vordergrund drängen: 85 Prozent der Männer und 88 Prozent der Frauen stößt so ein Verhalten sauer auf.

Flitterwochen

Die gesamten Studienergebnisse gibt es auf www.kartenmacherei.de.

Jedes dritte Paar verzichtet auf die Hochzeitsreise

Nach dem Trubel der Hochzeit freuen sich viele Frischvermählten auf die wohlverdienten Flitterwochen. Doch nicht jedes Paar startet nach der Hochzeit in den Urlaub. Ganze 25 Prozent der Befragten geben an, keine Flitterwochen zu haben.

Diejenigen, die sich eine gemeinsame Auszeit gönnen, bevorzugen mit Abstand einen Strandurlaub (25 Prozent). Nur neun Prozent der Umfrageteilnehmer unternehmen eine Rundreise, um verschiedene Orte kennen zu lernen, und fünf Prozent wählen einen Städtetrip. Sportlich mögen es vier Prozent: Sie powern sich in einem Aktivurlaub aus. Erholung vom Hochzeitsstress suchen vier Prozent der Paare in einem Wellnessurlaub und weitere drei Prozent unternehmen eine Kreuzfahrt. Eher wenig gefragt sind Campingurlaube und Safaris mit zwei und einem Prozent.

Fazit

Das schönste daran ist:

95 Prozent der Paare heiraten aus Liebe

Viele Grüße vom Hochzeitsblog!

 

Jessica Rockowitz on Unsplash

Quelle: Kartenmacherei Beitragsbild: Jessica Rockowitz on Unsplash

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